Kostenübernahme

Verhinderungspflege und Eingliederungshilfe

Die Kosten für die Dienstleistungen des FeD werden bis zu einem bestimmten Betrag von Ihrer Pflegekasse oder von der Kommune bzw. dem Landschaftsverband Rheinland als überörtlichem Sozialhilfeträger übernommen. Die Nutzung eines Freizeitangebotes kann über zusätzliche Betreuungsleistungen bzw. über die Verhinderungspflege abgerechnet werden. Bei Bildungsmaßnahmen kann die Eingliederungshilfe greifen, sofern die Voraussetzungen im Rahmen eines individuellen Hilfeplans erfüllt sind. Seit 2017 beträgt der Leistungsanspruch auf zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen monatlich 125 Euro. Der Anspruch gilt für alle Pflegegrade. Hier können Sie eine Übersicht über die Refinanzierung von FeD-Leistungen herunterladen.

Refinanzierung: Viele Regeln beachten

    • Wie stellen Sie die Anträge zur Kostenübernahme? Den Antrag zur Kostenübernahme im Rahmen der Verhinderungspflege stellen Sie bei Ihrer Pflegekasse. Den Antrag müssen Sie jeweils zum Jahresbeginn neu stellen. Für die Kostenübernahme im Rahmen von zusätzlichen Betreuungsleistungen müssen Sie grundsätzlich nur ein Mal einen Antrag bei der Pflegekasse stellen. Die Bewilligung gilt dann unbefristet. Die Eingliederungshilfe beantragen Sie beim Sozialamt. Voraussetzung ist, dass im Hilfeplanverfahren ein Bedarf festgestellt wird.
 
  • Wer hilft Ihnen bei individuellen Fragen weiter? Wenn Sie zum ersten Mal ein Angebot des FeD nutzen, individuelle Fragen zur Refinanzierung haben oder Unterstützung bei der Antragstellung benötigen, helfen wir gerne. Bitte wenden Sie sich direkt an die Diplom-Sozialpädagoginnen Lydia Muschik oder Anja Helgers.
Die Kosten für unsere Dienstleistungen übernehmen die Pflegekassen und Kommunen nur bis zu einem bestimmten Betrag. Sollten Sie daher einen Kurs, eine Betreuung oder eine Fahrt nicht nutzen können, helfen wir im Einzelfall gerne und unbürokratisch weiter. Sprechen Sie uns einfach an.